| 1377 begann Großmeister Winrich von Kniprode mit dem Bau der Burg. Nach Verlegung der Residenz des Ordensstaates aus Marienburg nach Königsberg war der große Truchsess gleichzeitig Komtur in Rhein. Diese Festung hatte vor allem wirtschaftliche Bedeutung. Dem Komtur waren Fischerflottille, Mühle und Eisenhütte sowie Fisch-, Honig- und Fleischlager unterstellt. Nach Beendigung der Kriege der Polen gegen den Ordensstaat blieb Ryn innerhalb Preußens Grenzen, zuerst des Ordensstaates und ab 1525 des fürstlichen Preußens. Mehrmalige Umbauten verwischten den gotischen Charakter des Gebäudes. 1803 wurde darin ein Gefängnis eingerichtet. Nach 1945 wurde die durch den Krieg beschädigte Burg teilweise rekonstruiert. |