Masurens größtes Schloss, gebaut von Boguslav F. Dönhoff 1710-1716, war seit jener Zeit Sitz der Familie. Theater, Kapelle und Wintergarten gehörten zum Schloss. Ein ausgedehnter Park mit einer Galerie von Bildsäulen, Gartenlauben und Teichen säumte das Schloss. Daneben befand sich ein modernes Vorwerk mit noch heute erhaltener neugotischer gemauerter Scheune. Stanislaus O. Dönhoff, der letzte männliche Vertreter der Familie, fand 1816 in einem Duell den Tod. Ab der Hälfte des 19. Jahrhunderts bis 1945 befand sich das Schloss in den Händen der Familie Stolberg-Wernigerode. Nach dem Krieg gab es darin eine Landwirtschaftsschule. Gegenwärtig gehört das Schloss einem privaten Eigentümer. Im Dorf befindet sich ein Gotteshaus aus dem 14. Jh. (umgebaut im 16. Jh.) mit der Grabkapelle der Dönhoffs von 1742. |